LSB Thüringen setzt sich für schrittweise Öffnung des Sportbetriebs ein

22.04.2020

 

 

21.04.2020 Pressemitteilungen

 

Der Landessportbund Thüringen (LSB)

setzt sich für eine schrittweise Öffnung des Sportbetriebs unter entsprechenden Auflagen ein. Voraussetzung dafür ist die Lockerung des Kontaktverbotes nach dem 3. Mai.

 

„Wir fordern die Politik auf, sich für einen schrittweisen Wiedereinstieg für den organisierten Sportbetrieb in Thüringen und den damit verbundenen Öffnungen der Sportstätten einzusetzen. Angesichts der zahlreichen positiven physischen und psychischen Aspekte, die das gemeinsame Sporttreiben mit sich bringt, sind nach unserer Einschätzungen an vielen Stellen Lockerungen förderlich – ohne das Risiko für Neuinfektionen zu vergrößern“, erklärt Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel. Nach Meinung des LSB sind Sportarten an der frischen Luft wie Kanu, Leichtathletik, Radfahren, Reiten, Segeln, Golf und Tennis gut für den Einstieg geeignet. Auch einzelne Aktivitäten in überdachten Sportstätten wie Kegeln oder Tischtennis sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in näherer Zukunft denkbar. Das Gros der LSB-Ansichten deckt sich mit den Ergebnissen der Telefonkonferenz der Sportminister aller Bundesländer, die am 20. April stattgefunden hat.

Nicht geeignet sind vorerst Kampf- und Spielsportarten sowie Sportarten, bei denen ein enger Kontakt besteht wie beim Rudern oder Doppel im Tennis. „Wir denken aber, dass auch im Bereich der Kampf- und Mannschaftssportarten Technik-, Kraft, Konditions- und Athletiktraining unter Einhaltung der Abstandsregeln umsetzbar ist“, so Zirkel. Für Risikogruppen ist der Einstieg in den organisierten Sportbetrieb nach LSB-Meinung noch nicht geeignet. Auch im Kinder- und Jugendsport ergibt eine Öffnung des Sportbetriebs wohl nur Sinn, wenn Schulen und Kindergärten wieder geöffnet werden. „Eine schrittweise Rückkehr in den organisierten Sport bei Erwachsenen sehen wir als gut umsetzbar und sogar empfehlenswert an.“ Für weitere Schritte braucht es Regularien, deren Umsetzung einen Spielraum für die Berücksichtigung sportartspezifischer, baulicher und organisatorischer Besonderheiten lassen. Der LSB setzt dabei auf das weiterhin verantwortungsbewusste Agieren der Sportfachverbände und Sportvereine, die die bisherigen Maßnahmen zu 100 Prozent mitgetragen haben.

Das Positionspapier, das der LSB dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Vorbereitung auf die Sportministerkonferenz am 20. April zur Verfügung gestellt hat, beinhaltet auch Handlungsempfehlungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wie das Bilden von festen Trainingspartnern oder Kleingruppen, das Desinfizieren der Sportgeräte nach jeder Einheit sowie koordinierte Trainingszeiten, um Ansammlungen von Menschengruppen an den Ein- und Ausgängen der Sportstätten zu verhindern. Das Umziehen und Duschen sollen Vereinsmitglieder am eigenen Wohnort vornehmen. Die Umsetzung der Regeln und die Kommunikation an die Mitglieder sollen durch die Vereinsvorstände und Träger der jeweiligen Sportstätten erfolgen.

Darüber hinaus setzt sich der LSB dafür ein, dass bisher weitgehend verbotene Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen von Sportstätten und -anlagen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder zu gestatten sind. Auch die Wiederaufnahme von Qualifizierungs-angeboten in Kleingruppen von bis zu zehn Personen sieht der LSB als sinnvolle Möglichkeit die wettkampffreie Zeit im Sport sinnvoll für Aus- und Fortbildungen zu nutzen.

 

https://www.thueringen-sport.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Positionspapier_LSB_Thueringen.pdf

 

 

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